KINDERGARTEN TRIBUSWINKEL SCHLOSS

Unser Leitbild

Bieten von Möglichkeiten

„Das Spiel des Kindes ist die Brücke zur Wirklichkeit“
(Bruno Bettelheim)

Kinder begreifen ihre soziale, emotionale, körperliche und kognitive Umwelt in erster Linie durch das Spiel.  Wir räumen dem Spiel im Kindergarten oberste Priorität ein und schaffen Bedingungen, die es dem Kind erlauben, in Ruhe und intensiv zu spielen um daraus möglichst viele, für das Kind sehr wichtige, (Lern-) Erfahrungen  zu sammeln.

Wenn Kinder spielen, sind sie mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit bei der Sache. Sie strengen sich an, ihr Ziel zu erreichen, sind eigenständig und  aktiv. In der „Schutzzone“ Spiel, können sie Erfahrungen verarbeiten, neue Erfahrungen machen und ihre Fähigkeiten und ihr Selbstwertgefühl ständig weiterentwickeln. 


Förderung statt Überforderung

Wir möchten die Kinder befähigen, ihre gegenwärtige Lebenssituation zunehmend selbstständig bewältigen zu können. Hierzu gehört, dass man nicht alle Kinder in einen „Topf“ werfen kann. Die Entwicklung jedes Kindes ist individuell und wir versuchen jedes Kind dort abzuholen, wo es steht.

Unter individueller Förderung verstehen wir:

  • Intensive Beobachtung des kindlichen Entwicklungsprozesses als Basis des Bildungsgeschehens
  • aktiver Austausch mit den Eltern
  • Einbeziehung professioneller Unterstützung, wenn es erforderlich scheint
  • Blick auf die Fähigkeiten des Kindes, nicht auf seine Defizite
  • Entdecken und Ausschöpfen kindlicher Potentiale, indem wir seine Interessen wecken und fördern.

Qualität statt Quantität

Unser Ziel ist es, das einzelne Kind, seine Bedürfnisse und Individualität in den Mittelpunkt unserer Arbeit zu stellen. Wir geben jedem Kind Zeit sich zu entwickeln.  

Um diesem Ziel gerecht zu werden, handeln wir, in unserer pädagogischen Arbeit, prozessorientiert.
Dies bedeutet, dass wir in der Planungsarbeit am Kind und seinen Wünschen, Bedürfnissen und Ideen orientiert sind und nicht einfach Themen vorgeben, welche zwar dem Erwachsenen entsprechen, aber am Kind vorbeigehen.
Das Kind fühlt sich dadurch verstanden, respektiert, wertgeschätzt und lernt mehr für sein Leben, da es wirklich emotional beteiligt und interessiert ist.


Vermitteln von Sachkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz

Wir arbeiten in unserem Kindergarten nach den Richtlinien des Niederösterreichischen Bildungsplanes.

Nähere Infos zum NÖ-Bildungsplan.

Von der prozessorientierten Planungsarbeit ausgehend werden dem Kind unterschiedlichste Kompetenzen vermittelt:

  • Sachkompetenz

Hierbei sollen die Kinder in unterschiedlichen Sachbereichen urteils- und handlungsfähig werden. So kann man beispielsweise fragen, wie man mit bestimmten Gegenständen und Materialien richtig umgeht.

  • Sozialkompetenz

Das Kind soll lernen in sozialen und gesellschaftlichen Bereichen urteils- und handlungsfähig zu werden. Wie finde ich Freunde? Wie gehe ich mit Konflikten um?

  • Selbstkompetenz

Bei der Selbstkompetenz soll das Kind selbstorganisiert handeln lernen. Hierzu gehört unter anderem sich selbst einschätzen lernen, Werthaltungen und Ideale entwickeln und Kreativität zu entwickeln. Wer bin ich? Was sind meine Stärken?

  • Lernmethodische Kompetenz

Die lernmethodische Kompetenz ergänzt die zuvor beschriebenen. Das Kind soll das Bewusstsein der eigenen Lernprozesse und förderlicher Lernstrategien entwickeln. Was habe ich gelernt? Wie habe ich was gelernt?


Zusammenarbeit

Um eine positive Entwicklung des Kindes zu ermöglichen, spielt die Zusammenarbeit mit den Eltern eine große Rolle. Dies ist ein wichtiger und besonders sensibler Bereich. Wir versuchen gegenseitige Erwartungen, Wünsche und Hoffnungen zu klären, damit jeder weiß, woran er ist und man einen positiven gemeinsamen Weg gehen kann.

Weiters arbeiten wir auch mit der Stadtgemeinde Traiskirchen, örtlichen Einrichtungen, wie zum Beispiel der Feuerwehr und Polizei und auch mit der Volksschule in Tribuswinkel zusammen.